Rocket Science?

Naja, ganz stimmt das nicht, denn wir haben die Erde nie verlassen…

Aber von Anfang an:

Die Geschichte von MicroResonant beginnt im Jahr 2008 mit einem internationalen Projekt der Europäischen Weltraumagentur ESA zur Erforschung von Kristallwachstum in Schwerelosigkeit. Das Projekt (Z-SCDF: Zeolite-Solution Crystallisation Diagnosis Facility) war als ein Nachfolgeexperiment zu anderen (P/S)CDF-Experimenten geplant und sollte im European Drawer Rack im Columbus Modul der Internationalen Raumstation ISS durchgeführt werden.

Die Überwachung des Kristallwachstums sollte dabei durch dynamische Lichtstreuung und durch Messung der Viskosität der Lösung geschehen. Die Entwicklung der Viskositätsmessung erfolgte dabei am Institut für Mikroelektronik und Mikrosensorik der Johannes Kepler Universität in Linz.

Die Forderung nach einer kompakten und präzisen Viskositätsmessung mit einem relativ großen Messbereich war Auslöser für intensive Forschungen zu resonanten Fluidsensoren sowie geeigneten Auswertemethoden für diese Sensoren.

Als das Projekt im Rahmen von Budgetkürzungen der ESA 2012 eingestellt wurde, entschlossen sich beteiligte Forscher die Entwicklung resonanter Sensorsysteme weiterzuführen und zur Marktreife zu bringen.

Die Gründung von MicroResonant im Jahr 2015 ist dabei ein besonderer Meilenstein in der Erfolgsgeschichte resonanten Sensoren. Mit einer von MicroResonant entwickelten neuartigen Betriebsart der Sensoren können gleichzeitig die Messgenauigkeit und die Messgeschwindigkeit erheblich gesteigert werden; Die Kombination mit optimieren Signalverarbeitungsmethoden für verschiedene Anwendungen erlaubt uns daher die Konstruktion von Sensorsystemen mit herausragenden Eigenschaften.

Ein besonderes Anliegen ist dem Team von MicroResonant dabei, mit unserer Technologie einen Beitrag zum sparsameren Umgang mit Ressourcen zu leisten.

Das enorme Potential resonanter Sensorik bei der Überwachung von Flüssigkeiten in Maschinen und Anlagen ist dabei unsere größte Motivation.